Linde – Tilia cordata – grippale Infekte, Erkältungskrankheiten, trockener Husten

Einleitung

Einer meiner Lieblingsbäume. Er erinnert mich an laue duftende Sommerabende, ein unvergesslicher Geruch.

Ähnlich wie der Holunder in seiner Wirkung, vor allem schweißtreibend und er fördert die Abwehrkräfte. Kann auch wunderbar in der Kombination mit Holunderblüten als Tee genommen werden.

Eigenschaften

  • schweißtreibend
  • entgiftend
  • entzündungshemmend – erhöht die Widerstandskraft
  • verbessert die Bronchialsekretion
  • auswurffördernd
  • schlaffördernd
  • beruhigend
  • Blutdruck senkend

Einsatz

  • grippalen Infekten
  • Erkältungskrankheiten
  • chronischen Atemwegserkrankungen
  • Fieber
  • Raucherhusten

Anwendung

Giftigkeit und Wechselwirkungen:

keine

Teezubereitung:

2 TL Lindenblüten mit 150 ml Wasser überbühen und 7 Min. ziehen lassen. Bis zu 5 x täglich 1-2 Tassen trinken.

Zum Inhalieren gut mit Holunder zu mischen.

Als Badezusatz:

Zur Beruhigung sowie der Steigerung der Immunabwehr. 
ca. 100 g Lindenblüten mit 2 Liter kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit einem Tuch oder Sieb abseien, zum Bad geben. Anschließend Bettruhe!

Die hier aufgeführten Eigenschaften stellen keine Aufforderung dar, diese Pflanzen selbstständig einzunehmen, bitte frag erst immer einen fachkundigen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker vor der Einnahme.
Wenn eine Pflanze eine Wirkung hat, dann hat sie eben auch mögliche Nebenwirkungen, die du ohne Fachwissen nicht einschätzen kannst. Dies insbesondere, wenn du noch Medikamente einnimmst. Es werden hier auch keine Aussichten oder Versprechungen auf Heilung gestellt.